Oberstufenkonzept

Oberstufenkonzept der Annie Heuser Schule Stand 2016

Die Waldorfschulzeit endet mit dem Waldorfabschluss am Ende der 12.Klasse. Zum Abschluss gehören besonders Projekte mit einer öffentlichen Präsentation: Halb- oder Jahresarbeiten, künstlerisch-praktische Abschlüsse, die Erarbeitung eines Theaterstücks und eine Studienfahrt.

Folgende staatlich anerkannte Bildungsabschlüsse sind an der Annie Heuser Schule möglich:

  • die Berufsbildungsreife – vormals Hauptschulabschluss – am Ende der Klasse 10
  • der erweiterte Hauptschulabschluss am Ende der Klasse 11, eine Fremdsprache muss nachgewiesen werden, er findet ab 2013/14 zusammen mit dem MSA als zentrale schriftliche Prüfung statt
  • der Mittlere Schulabschluss (MSA) am Ende der Klasse 11 mit zentralen schriftlichen Prüfungen in Deutsch, Mathematik, Englisch und einer Präsentationsprüfung in einem frei wählbaren Fach in der gesellschafts-, naturwissenschaftlichen oder künstlerisch-handwerklichen Fächern
  • das Abitur, die allgemeine Hochschulreife am Ende der Klasse 13, wird in Kooperation mit der Rudolf-Steiner Schule in Berlin Dahlem angeboten

Der Unterricht an unserer Schule

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Ausbildung zu Verantwortung und individueller Urteilsfähigkeit

Die LehrerInnen gestalten die Unterrichtsinhalte eigenverantwortlich unter Berücksichtigung des Rahmenlehrplans der Waldorfschulen sowie der Anforderungen der staatlichen Abschlüsse. Dabei ist der Lehrplan in allen Fächern auf die Entwicklungsschritte der SchülerInnen abgestimmt, der neben der Wissensvermittlung die gesamte Persönlichkeitsentwicklung des Kindes unterstützen soll.

In der Oberstufe treten in der Regel zwei KlassenbetreuerInnen an die Stelle des Klassenlehrers/der Klassenlehrerin. Sie begleiten die SchülerInnen durch diese Zeit und sind AnsprechpartnerInnen für die Eltern. Sie sind zuständig für administrative Dinge und stehen für individuelle Gespräche mit den SchülerInnen über deren Entwicklung und Berufsfindung zur Verfügung. Die KlassenbetreuerInnen teilen sich diese Aufgabe mit den FachkollegInnen.

Besondere Inhalte

Der Unterricht in der Oberstufe findet in 3-5 wöchigen Epochen statt, in denen intensiv in einer Doppelstunde am Tag gearbeitet wird. Der Epochenunterricht wird durch Fachunterricht ergänzt. Sprachen (Englisch, Französisch), handwerkliche und künstlerische Fächer, gesellschaftswissenschaftliche Fächer wie Sozialkunde, Politische Weltkunde, Medienkunde, Recht sowie Sport und Schwimmen sind Bestandteil des Fächerkanons. In Mathematik und Deutsch werden neben den Epochen über das Schuljahr hindurch weitere zwei bis drei Wochenstunden im Fachunterricht gegeben.

Eine Besonderheit sind die Schullaufbahn-/Evaluationsgespräche in Klasse 9 und 10.

In Klasse 12 werden weitere Praktika für diejenigen, die nach der 12.Klasse einen Beruf ergreifen wollen, angeboten. Für die Jugendlichen, die das Abitur anstreben, finden Zusatzkurse zur Vorbereitung für die Klasse 13 statt.

Klassspiel 7. Klasse

Das 12-Klassspiel als gemeinsames Abschlussprojekt aller Schüler

Der Lehrplan der Oberstufe, aber auch besondere Projekte, die einen individuellen Weg der Auseinandersetzung der SchülerInnen mit der erlebten Umgebung und den Zeiterscheinungen der Welt ermöglichen, sind eine entscheidende Stütze, die „Brücken“ zur Welt zu entwickeln. Ziel ist es, dass die SchülerInnen in immer stärkerem Maße die Verantwortung für ihr Lernen selbst übernehmen und ihre praktische, theoretische, soziale und abschließend ihre individuelle Urteilskraft entwickeln und Kompetenzen dafür ausbilden. Das Klassenspiel und die Kunstfahrt in Klasse 12 sind die Höhepunkte zum Abschluss der Oberstufe.

Beim Feldmesspraktikum

Beim Feldmesspraktikum

Folgende Praktika gehören in der Oberstufe zum Lehrplan:

  • Klasse  9  Landwirtschaftspraktikum
  • Klasse 10 Feldmesspraktikum
  • Klasse 10 Betriebspraktikum
  • Klasse 11 Sozialpraktikum
  • Klasse 12 Berufsorientierungspraktikum für NichtabiturientInnen

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