Verbindung von Intellekt und Kreativität
Erfahrene Waldorflehrer fördern in kleinen Klassen mit maximal 26 Kindern individuelle Begabungen. In den ersten acht Jahren ist der Klassenlehrer die zentrale Bezugsperson. In der Oberstufe wird er abgelöst durch einen Tutor sowie die Fachlehrer.
Der Hauptunterricht findet für die Klassen von 8.00 bis 10.00 Uhr in so genannten Epochen statt. In diesen mehrwöchigen Einheiten werden Deutsch und Rechnen (Mathematik) gelehrt. Später kommen Naturwissenschaften, Geschichte und Landeskunde hinzu.
An der Waldorfschule ist der Lehrplan aus der Menschenkunde heraus gestaltet: Die Unterrichtsbereiche tauchen im Lehrplan in dem Lebensalter auf, in dem ein Bedürfnis dafür vorhanden ist. Für die Unterstufe bedeutet das zum Beispiel praktische Epochen wie Gartenbau oder Hausbau in Klasse 3. Am Ende der Mittelstufe stellen sich die Schüler in der 8. Klasse, während der Pubertät, den Herausforderungen eines Klassenspiels.
Nach dem Hauptunterricht folgt der Fachunterricht. Anders als an den meisten staatlichen Schulen werden schon in der 1. Klasse die Fremdsprachen Englisch und Französisch unterrichtet. Weitere Fachunterrichte sind Eurythmie, Turnen und alle künstlerisch-handwerklichen Fächer.
