Unterricht

Verbindung von Intellekt und Kreativität

_DSC9627 copyErfahrene Waldorflehrer fördern individuelle Begabungen der Kinder. In den ersten sechs Jahren ist die Klassenlehrerin/der Klassenlehrer die zentrale Bezugsperson. In der Mittelstufe und Oberstufe werden diese von Klassenbetreuern sowie Fachlehrern abgelöst.

Der Hauptunterricht findet für die Klassen von 8.00 bis 10.00 Uhr in so genannten Epochen statt. In diesen mehrwöchigen Einheiten werden Deutsch, Rechnen (Mathematik) und Formernzeichnen gelehrt. Später kommen Naturwissenschaften, Geschichte und Landeskunde hinzu.

An der Waldorfschule ist der Lehrplan aus der Menschenkunde heraus gestaltet: Die Unterrichtsbereiche tauchen im Lehrplan in dem Lebensalter auf, in dem ein Bedürfnis dafür vorhanden ist. Für die Unterstufe bedeutet das zum Beispiel praktische Epochen wie Gartenbau oder Hausbau in Klasse 3. In der Mittelstufe stellen sich die Schülerinnen und Schüler in der 8. Klasse, während der Pubertät, den Herausforderungen eines Klassenspiels. In der Oberstufe wird auf die Abschlüsse hingeführt, und verschiedene Praktika bilden eine entscheidende „Brücke zur Welt“.

Nach dem Hauptunterricht folgt der Fachunterricht. Anders als an den meisten staatlichen Schulen werden schon in der 1. Klasse die Fremdsprachen Englisch und Französisch unterrichtet. Weitere Fachunterrichte sind Eurythmie, Turnen und alle künstlerisch-handwerklichen Fächer.

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