„Die Physiker"
„Was einmal gedacht wurde, kann nicht mehr zurückgenommen werden."
Mit Friedrich Dürrenmatts „Die Physiker“ brachte unsere 12. Klasse eine Tragikomödie auf die Bühne der Alten Pumpe, die unterhaltsam, absurd und zugleich erschreckend aktuell ist.
Was zunächst wie ein ziemlich skurriler Kriminalfall in der psychiatrischen Klinik „Les Cerisiers“ beginnt, entwickelt sich schnell zu einer Geschichte über Wissenschaft und Verantwortung, Macht und die Frage, was geschieht, wenn Erkenntnisse einmal in der Welt sind.
Die Schülerinnen und Schüler machten daraus zwei beeindruckende Theaterabende. Mit großer Spielfreude, starken Figuren, Bühnenbild, Kostümen und Licht entstand ein Ensemble, bei dem nicht nur die großen Rollen zählten. Auf der Bühne und dahinter griff vieles ineinander – und man merkte, wie sehr die Klasse in den Wochen der gemeinsamen Arbeit zusammengewachsen war.
Gerade darin liegt das Besondere eines Klassenspiels: Am Ende steht nicht nur eine Aufführung. Davor liegen Wochen des Probens, Ausprobierens, Verwerfens, Textlernens und gemeinsamen Weiterarbeitens.
Und dann geht der Vorhang auf.
Vielen Dank an unsere 12. Klasse für zwei großartige Abende, an Jacek Klinke für die Regie und an alle, die vor, auf und hinter der Bühne zum Gelingen beigetragen haben.
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